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PRO ASYL und der Filmverleih novapool laden ein zu
Diskussionsrunden in den Starterstädten Berlin, Hamburg, München, Dresden und Münster
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Ausgenutzt in Blankenese
Ohne Papiere, aber nicht rechtlos: Ein Dokumentarfilm über die
Arbeitsbedingungen einer peruanischen Migrantin in einem Hamburger
Villenviertel
Von Claudia Wangerin
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Mehr als drei Jahre arbeitete Ana S. für einen Euro die Stunde als Haushaltshilfe
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Arbeitsverhältnisse wie das von Ana S. sind für
Gewerkschaften und Arbeitsgerichte noch Neuland. Die Peruanerin war
hin- und hergerissen zwischen ihrem Gerechtigkeitsempfinden, ihrer
Unsicherheit und den familiären Beschwichtigungen ihrer
»Arbeitgeber«, ehe sie sich entschloß, als
Hausarbeiterin ohne Papiere vor Gericht einen angemessenen Lohn
einzuklagen.
Zehn Stunden täglich arbeitete sie als Haushaltshilfe bei
einer wohlhabenden Familie in Hamburg: putzen, aufräumen,
bügeln, Kinderbetreuung – und nicht zuletzt den Hund
ausführen. Insgesamt 39 Monate lang. Neben Kost und Logis
bekam sie dafür nur rund einen Euro Stundenlohn. Der Hausherr
versicherte ihr auf Nachfrage, daß dies in Deutschland so
üblich sei. Und immer, wenn es paßte, betonte er, wie
sehr sie zur Familie gehöre. Sie durfte nie schlecht gelaunt
sein, sollte immer ein Lächeln auf den Lippen haben, damit die
Kinder sich in ihrer Gegenwart nicht unwohl fühlten.
»Mit einem Lächeln auf den Lippen« heißt
auch ein Dokumentarfilm, den Anne Frisius der jungen Frau gewidmet
hat. Zur Premiere am Sonntag im Kino Babylon in Berlin-konnte Ana
S. allerdings nicht erscheinen – vor dem Arbeitsgericht war
sie erfolgreich, aber einen Aufenthaltstitel hat sie nach wie vor
nicht.
Nach Deutschland gekommen war sie mit Mitte 20 offiziell als
Au-pair-Mädchen. Deshalb hätte ihre Arbeitszeit sechs
Stunden am Tag nicht überschreiten dürfen – die
Familie hätte ihr regelmäßig Zeit für den
Besuch von Deutschkursen lassen müssen. Aber sie besuchte nur
zwei Wochen lang einen Deutschkurs. Danach beschloß die
Familie, das sei nicht mehr nötig. Folglich kannte Ana S. auch
ihre Rechte nicht und hatte wenig Möglichkeiten, sich zu
informieren. Im feinen Hamburger Bezirk Blankenese lebte sie
weitgehend isoliert.
Nach einem Jahr waren ihre Papiere abgelaufen; sie vermißte
ihre eigenen Kinder, aber das reiche Ehepaar fand es
»rücksichtslos«, daß sie die Familie
verlassen wollte. Weil sie hoffte, trotz ihres spärlichen
Lohns noch etwas Geld sparen zu können, ließ sich Ana
überreden zu bleiben.
Erst als sie eine Freundin fand, die den Kontakt zu
Beratungsstellen und Gewerkschaft herstellte, wurde sie nach und
nach über ihre Rechte aufgeklärt. Für Mónica
Orjeda vom Verbund für interkulturelle Kommunikation und
Bildung e.V. (verikom) stand sofort fest, daß Anas Problem
ein Fall für die Gewerkschaft ver.di war. »Als sie mir
sagten, daß ich auch ohne Papiere mein Recht einfordern kann,
war das für mich ganz neu. Zum Glück hatte ich diese
beiden Organisationen auf meiner Seite«, sagt Ana S. im
Dokumentarfilm. Ein paar Jahre früher wäre die Vernetzung
zwischen den Organisationen noch nicht so gut gewesen, denn die
Solidarität mit sogenannten undokumentierten
Arbeitskräften hielt sich bei der Gewerkschaft in Grenzen
– galten sie doch als Schwarzarbeiter und Lohndrücker.
Erst seit 2003 konnte eine Sensibilisierung erreicht werden. So
erkannte auch Peter Bremme, ver.di-Fachbereichsleiter für
Besondere Dienstleistungen in Hamburg, Anas Fall als exemplarisch
und war sofort bereit, sich zu engagieren.
Im Gerichtsverfahren war die gegnerische Partei zunächst gar
nicht gewillt, über ein Fehlverhalten nachzudenken. Das
Ehepaar, dessen Anonymität im Dokumentarfilm gewahrt bleibt,
erschien mit zwei Anwälten und versuchte, die Sache als
Familienangelegenheit abzutun. Allerdings ermittelte die
Staatsanwaltschaft bereits wegen illegaler Beschäftigung. Eine
Mediation endete schließlich damit, daß Ana S. eine
Nachzahlung in fünfstelliger Höhe erhielt –
über den genauen Betrag ist allerdings Stillschweigen
vereinbart worden.
* »Mit einem Lächeln auf den Lippen«
Ein Film von Anne Frisius in Zusammenarbeit mit Nadja Damm und
Mónica Orjeda. 57 Minuten. Spanisch/deutsch, Untertitel,
Berlin/Hamburg 2008.
www.kiezfilme.de/laecheln
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/ radioakademie/migration/-/id=2134750/8agfmc/index.html
Film: Esmas Geheimnis Esmas Geheimnis - Grbavica. Regie: Jasmila banic Buch: Jasmila banic mit Mirjana Karanovic, Luna Mijovic, Leon Lucev Bosnien/Herzegowina, A, D, Kroatien 2006 OmU 90 Min. Esma lebt mit ihrer 12-jährigen Tochter Sara allein im Nachkriegs-Sarajevo. Sara möchte auf einen Schulausflug gehen. Esma nimmt einen Job als Kellnerin in einem Nachtclub an, um das Geld für den Ausflug aufzubringen. Die quirlige Sara freundet sich mit Samir an, der wie sie selber keinen Vater hat. Beide Väter sollen als »Kriegshelden« gestorben sein, heißt es. Mehr aber erfährt Sara nicht. Wenn sie das heikle Thema anspricht, gibt Esma ausweichende Antworten... Die zunächst ganz alltägliche Geschichte lässt uns nach und nach die früheren Kriegsgräuel erahnen, unter denen unzäh-lige – insbesondere weibliche – Kriegsopfer noch heute leiden. Der aufwühlende Film lässt uns Esma‘s Schicksal mitleben. Er zeigt, wie die traumatische Vergangenheit die Gegenwart belastet. Erst das Sprechen darüber macht es möglich, sich neu zu begegnen und wieder in die Zukunft zu blicken. Goldener Bär Berlinale 2006. --- www.freiburger-medienforum.de
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| Der Kurzfilm heisst "Wichtige Anweisungen fuer Flugzeugpassagiere" und ist zu finden unter http://www.puscii.nl/media/stewardessen.mpg Unterrichtsmaterial
Titel: Film: Demo gegen Festung Europa in Freiburg AutorIn: Cine Rebelde
Titel: Trailer zu "Der 36. Breitengrad" AutorIn: Cine Rebelde
Titel: Video - Ceuta und Melilla AutorIn: kanalB Tagesschau-Video
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Alles macht dich krank Von denen gemacht, um die es geht: Afrikanische Migranten im Dokumentarfilm »Like a Man on Earth«
Von Elsa Koester
Hunderte Elendsgestalten, zusammengepfercht auf maroden Booten. Das
sind die gewohnten Bilder der Flüchtlinge aus dem Nordwesten
Afrikas auf Lampedusa. Pro Jahr treten Zehntausende die Flucht von
Libyen über das Mittelmeer nach Italien an. Über 60000
»illegale« Migranten halten sich in libyschen
Flüchtlingslagern auf.
Im Dokumentarfilm »Like a Man on Earth« erzählen
zehn Menschen davon, wie ihnen die Flucht gelungen ist. Sie
erinnern sich in einem Flüchtlingszentrum in Rom, das
»Asinitas Onlus« heißt. Der Interviewer versteht
sehr gut, was erzählt wird. Dagmawi »Dag« Yimer
ist vor zwei Jahren selbst in einem dieser Boote an der Küste
Lampedusas gelandet. Er hatte die Idee zu dem Film.
Die Geschichten von gewalttätigen Schleppern,
Mißhandlungen, von Hunger und Durst sind nichts Neues
für aufgeklärte Menschen, sollte man meinen. Wenn aber
Tighist, Fikirte und die anderen anfangen zu reden, wird einem
schnell klar, wie wenig man weiß – von wegen
aufgeklärt. Auf Landrovern durch die Sahara, niemals halten.
Das Kotzen in aufgeschnittene Flaschen. Manchmal fallen Männer
runter oder es werden Frauen in die Fahrerkabine geholt. In dunklen
Containern sitzt man auf Gefährten, die erstickt auf dem Boden
liegen. Weil niemals gehalten wird, pißt man an Ort und
Stelle. »Like a Man on Earth« erzählt von Enge,
Dreck, Dunkelheit, von Schmerzen und Vergewaltigung. Keine Chance,
das nachzuerzählen.
Auf dieser Vermittlungsproblematik basiert das Konzept
»Participatory Video« des italienischen Filmkollektivs
Zalab, das die Umsetzung von Dags Idee ermöglicht hat:
Mitwirkendes Filmemachen bei sozialen Dokumentationen. Kein
sensationslüsternes Ausstellen der afrikanischen Migranten.
Der Film wird von denen gemacht, um die es geht – und schon
verpufft jedes vermeintliche Wissen um die libysche Realität.
Nach wenigen Minuten meint man, das Erzählte nicht mehr
auszuhalten. Die Regisseure wissen um die flauen Mägen
privilegiert-westlich Sozialisierter. Sie haben Nachsicht: Zwischen
die Interviewpassagen sind lange Aufnahmen der libyschen Wüste
geschnitten und die gewohnten Bilder aus dem italienischen
Nachrichtenfernsehen. Man atmet auf. Und so wird man behutsam durch
den brutalen Teufelskreis geführt: Durch die Wüste in den
Norden Libyens, Verhaftung, Rücktransport in Containern zum
Flüchtlingslager Kufrah in die Wüste, Verkauf an
Menschenhändler, zurück in den Norden, erneute
Verhaftung, wieder zurück nach Kufrah, über Jahre zieht
sich das hin. Niemand geht durch diese Erfahrung und bleibt normal,
du wirst verrückt, alles macht dich krank, erzählt
Tighist, eine der wenigen Tausend, die es über das Mittelmeer
nach Italien geschafft haben.
Da es wenige Tausend bleiben, dafür soll unter anderem ein
2008 geschlossenes Abkommen zwischen Libyen und Italien sorgen:
fünf Milliarden Dollar als Entschädigung für die
Kolonialverbrechen Italiens zwischen 1911 und 1945 in Libyen,
»dafür weniger Migranten und mehr Gas«, wird
Berlusconi im Film zitiert. So und mit der EU-Grenzfirma Frontex
soll erreicht werden, daß die im Film erzählte
Realität als eine rein afrikanische erscheint. Daß man
in Europa von diesen Geschichten verschont bleibt. Fikirte hofft,
daß sich die Dinge ändern, wenn nur alle einmal
hinhören: »Ich möchte das alles eigentlich nicht
mehr erzählen. Aber ich erzähle es in der Hoffnung,
daß eine Lösung gefunden werden kann für all die,
die das noch erleben müssen«.
»Like a Man on Earth« ist auf italienischen
Filmfestivals gezeigt worden. Am Wochenende mit Anwesenheit des
Regisseurs im Berliner Lichtblick-Kino zu sehen.
* »Like a Man on Earth« (Come un uomo sulla
terra), Regie: Dagmawi Yimer/Andrea Segre, Italien 2008, 60 min,
bereits angelaufen http://www.jungewelt.de/2009/02-23/045.php
Sklaverei auf italienisch
Hoffnungslos! - Geschichte einer Abschiebung Dokumentarfilm mit anschließender Diskussion
Der 20-minütige Film von Udo Dreutler schildert an einem Einzelfall eindringlich die inhumane Abschiebepraxis und den fragwürdigen Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen in Deutschland. Zur Erstaufführung mit anschießender Podiumsdiskussion in Stuttgart laden wir in Zusammenarbeit mit REFUGIO für traumatisierte Flüchtlinge e.V. alle Interessierten herzlich ein. [mehr] ARD-exclusiv Die Liebesprüfer - Behörden im Kampf gegen Scheinehen Film von Katharina Wolff ndr 31.Juli 2006 Reportage / Dokumentation Abgetaucht - Illegal in Deutschland Ein Film von Hauke Wendler. Swetla ist im neunten Monat schwanger. Wo sie ihr Baby in Hamburg zur Welt bringen soll, das weiß die Bulgarin nicht. Michael lebt seit zwölf Jahren in der Hansestadt, arbeitet in einem teuren Restaurant. Drei Euro verdient der Togolese in der Stunde. Wer krank ist, fliegt raus. Karim hat eine deutsche Freundin und ein deutsches Kind. Trotzdem droht dem Tunesier die Abschiebung. Illegale Einwanderer, drei von bis zu einer Million. So viele sollen ohne gültige Papiere in Deutschland leben, teilweise seit Jahrzehnten schon. Ohne Papiere in ständiger Angst Nirgends registriert, nirgends dokumentiert. "Diese Menschen vertrauen niemandem", meint Fanny Dethloff, Flüchtlingsbeauftragte der Nordelbischen Kirche. "Man sieht sie nicht, man spürt sie nicht, sie sind kaum da." Ein knappes Jahr hat NDR Autor Hauke Wendler gebraucht, um in die Schattenwelt einzutauchen. Geheime Treffen in Hamburger Kneipen, in Cafés und Fußgängerzonen. Immer wieder haben sich die Dreharbeiten verzögert, weil illegale Einwanderer ständig Angst haben: Angst vor der Polizei, vor Kontrollen, vor der Kamera. Erst nach Monaten willigten die Protagonisten ein, ließen das NDR Team teilhaben an ihrem Alltag, an ihren Sorgen. Mehr Menschenrechte forderte auch Papst Johannes Paul II. Bilder, die erschüttern: sieben Menschen, die auf 40 Quadratmetern leben, auf Matratzen vom Sperrmüll. Achtjährige, die noch nie eine Schule besucht haben, weil dort Verhaftung und Abschiebung drohen. Mütter, die monatelang schwarz in einem Lager schuften, für einen Hungerlohn. Doch selbst um den betrügt sie der deutsche Arbeitgeber. Experten fordern seit Jahren Menschenrechte, für Menschen ohne gültige Papiere. Selbst der verstorbene Papst Johannes Paul II. hat sich stark gemacht. Damit auch illegale Einwanderer zum Arzt können, ins Krankenhaus oder in die Schule. Eine scheinheilige Politik Doch es geht nicht nur um humanitäre Hilfe. Es geht auch um Arbeit und Wirtschaft, um Profite statt Papiere: "Es ist eine scheinheilige Politik, einerseits genau zu wissen, dass die deutsche Wirtschaft angewiesen ist auf illegale Einwanderer und andererseits so zu tun, als ließe sich das Problem durch Abschiebung lösen", meint Professor Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Institutes. "Letztlich profitieren wir alle von diesen Menschen, von niedrigen Preisen und willigen Arbeitskräften." - Abschiebung im Morgengrauen.
Die Reportage über den Alltag in der Ausländerbehörde im NDR Fernsehen. - Erstsendung: 18.04.2005
- Ein Film von Michael Richter
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Reportage / Dokumentation Abschiebung im Morgengrauen Es ist drei Uhr morgens, als sechs Mitarbeiter der Hamburger Ausländerbehörde, begleitet von einigen Polizisten, an der Tür der Familie Kryezi klingeln. Die Beamten drängen in die kleine Wohnung: Eine halbe Stunde hat Elvira Kryezi Zeit, um hastig ein paar Kleider zusammenzupacken, ihre fünf Kinder zu beruhigen und Verwandte zu benachrichtigen, dass die Familie nach 15 Jahren in Deutschland in den Kosovo abgeschoben wird. "Morgendliche Begleitung" heißt eine solche Aktion im Behördendeutsch. Zwischen Behördenalltag und persönlichem Schicksal Der Film beobachtet Beamte, die in dieser Abteilung tätig sind. Nach welchen Kriterien urteilen die Mitarbeiter des Amtes, wie gehen sie mit den Menschen um, über deren Schicksal sie auf oft dramatische Art mitentscheiden? Alltag in der Ausländerbehörde Zum ersten Mal hat die Ausländerbehörde Hamburg einem Team des NDR gestattet, den gesamten Prozess der Abschiebung mit der Kamera zu begleiten. Wenn die Duldung endet Etwa 20.000 Menschen leben allein in der Hansestadt behördlich "geduldet", aber ohne dauerhaften Aufenthaltsstatus. Viele von ihnen sind Kriegsflüchtlinge, die kein Asyl erhielten, die aber gleichwohl nicht abgeschoben werden durften. Sobald sich die Situation im Herkunftsland nach Einschätzung der deutschen Politik ändert, stehen sie auf den Abschiebungslisten. Die quälend lange Zeit des Wartens und der Ungewissheit zermürbt die Menschen und zerstört die Familien. Die Reportage beobachtet Menschen an der Schnittstelle zwischen Behördenalltag und persönlichem Schicksal. Grimme-Preis für Michael Richters NDR Produktion "Abschiebung im Morgengrauen" Für die NDR Produktion erhält Autor und Regisseur Michael Richter einen Grimme-Preis im Wettbewerbskontingent "Information & Kultur". Das gab das Adolf-Grimme-Institut am 15. März 2006 in Düsseldorf bekannt. Richters Dokumentation zeigt sechs Mitarbeiter des Hamburger Ausländeramts und einige Polizisten bei ihrer Arbeit an der Schnittstelle zwischen Behördenalltag und persönlichem Schicksal. "Der Film besticht durch Sensibilität, Mut und Authentizität", so NDR Intendant Prof. Jobst Plog. "Michael Richter ist ein investigatives Stück von hoher Qualität gelungen. Herzlichen Glückwunsch!" Redakteur der Eigenproduktion des NDR ist Werner Grave, Abteilung Dokumentation und Reportage. Die Verleihung des 42. Adolf-Grimme- Preises fand am 31. März in Marl statt. Im September vergangenen Jahres war Michael Richter für "Abschiebung im Morgengrauen" bereits mit dem ARD-Medienpreis Civis ausgezeichnet worden.
Hunderttausende von Menschen leben ohne Papiere in Deutschland. Geflohen vor Verfolgung oder auf der Suche nach einer menschenwürdigen Existenz leben sie möglichst unauffällig in den Nischen der Gesellschaft. Nur wenigen bietet sich der Weg in die Legalität. Insbesondere für Menschen mit traumatischen Erfahrungen ist dieses Leben eine ungeheure Belastung. Da KussKuss dieses Thema auf seine melancholisch-witzige Intensität anspricht und schon weltweit auf Festivals für Diskussionen gesorgt hat, sieht PRO ASYL den Filmstart als hervorragende Basis für Denkanstösse zum Thema Asyl und Menschen ohne Papiere. Bildmaterial, das Presseheft und der Trailer stehen unter www.kusskuss-derFilm.de zum Download bereit. PRO ASYL und der Filmverleih novapool pictures laden im Rahmen des Kinostarts ab dem 1. Juni 2006 zu Diskussionsrunden in den Starterstädten Berlin, Hamburg, München, Dresden und Münster ein. Filme
The Iom, Spies and Migrant Hunters 2003, 33 Min., VHS, produziert von GINA BREMEN Beschreibung: Die IOM ist eine staatenübergreifende Organisation die seit über 50 Jahren existiert Im Auftrag ihrer mittlerweile über 90 Mitgliedsstaaten kontrolliert sie weltweit Migration. IOM betreibt im Auftrag der australischen Regierung "detention camps", auf der Pazifikinsel Nauru. Die IOM unterstützt die ukrainische Regierung bei der Grenzaufrüstung: Die IOM selektiert ArbeiterInnen in Ecuador bevor sie zur Saisonarbeit nach Spanien geschickt werden. Die IOM verzögert Entschädigungszahlungen für ehemalige ZwangsarbeiterInnen, die IOM bekämpft Menschen- und Frauenhandel, aber nicht seine Ursachen. Ihre Politik folgt nicht humanitären Gesichtspunkten sondern wirtschaftspolitischen Interessen der Mitgliedsnationen. Ein Romavertreter und die Mitarbeiterin einer Beratungsstelle für Migrantinnen nehmen kein Blatt vor den Mund bei der Schilderung ihrer Erfahrung mit der IOM. Die europaweiten Aktionstage des noborder Netzwerkes, mit denen auf die Machenschaften der IOM aufmerksam gemacht wurde, waren erst der Anfang. It's time to stop IOM! Freedom of Movement versus Migration Management! Kosten: 10 Euro incl. Versand Bestelladresse: Email
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