Bündnis gegen Abschiebungen Mannheim
aktuelles
BgA Mannheim
was wir tun
veranstaltg demos
reden kundgebungen
infos plakate
pm s und of briefe
petitionen
radio interviews
tatorte Ma Lu
presse
antirassismus
wie abschiebung stop
kommune
organisationen
internationales
fotoalbum
lnks
rechtsnormen
traumatisierung
no lager
"illegalität" kmii
fortbildg konferenz
medien, infos kultur
sitemap
archiv


bleiberechtsbuendnis@web.de
Abschiebestop in die Türkei

DIE NEUE (UN)SICHERHEIT
Nato-Strategien, Migrationspolitik, Militarisierung der "Inneren Sicherheit"

Christoph Marischka von der Informationstelle Militarisierung in Tübingen, IMI, wird die neue NATO-Strategie darstellen, die unverhohlen einen weltweiten Herrschaftsanspruch des Militärbündnisses formuliert.
Um diesen durchzusetzen, verlässt sich die NATO jedoch nicht nur auf Angriffskriege, militärische Besatzungen und die Kontrolle der Haupthandelsrouten durch ihre Marine. Sie versucht zusätzlich auch die Armeen, Polizeien und zivilen Behörden ihrer Partnerstaaten für ihre Zwecke nutzbar zu machen.
In den Protektoraten auf dem Balkan und sog. gescheiterten Staaten Afrikas versucht sie neue Staaten aufzubauen, die nicht mehr sind, als der Überbau bewaffneter Einheiten.

Die Bevölkerung spielt bei diesen Bemühungen nur eine einzige Rolle: Die einer potentiellen Bedrohung. Deshalb muss ihre Bewegung auch so weit als möglich eingeschränkt bzw. kontrolliert werden.

Mittwoch, 18. März

20 Uhr

Im Forum der Jugend

Veranstalter: Bündnis gegen Abschiebungen Mannheim


Christoph Marischka arbeitet auch im Vorstand der antimilitaristischen Forschungsstelle IMI und ist Referent für die Themen:

* EU-Militäreinsätze in Afrika
* Militarisierung der Migration
* Militarisierung der Inneren Sicherheit, Bundeswehr  im Inneren
* Grundrechteabbau
* Rüstung und Sicherheitsforschung
* Asymmetrische Kriegsführung,        Sicherheitssektorreformen etc.


weitere Infos: http://www.imi-online.de/


*

Abschiebehaft abschaffen – Demonstration in Ingelheim am 23.6.07
http://www.abschiebeknast-ingelheim.de Dort

NEUE UNTERSTÜTZERINNE

Herzlich willkommen und dank an:
LAG Frieden&Integration der WASG RLP
Die Linke, KV Mainz Bingen,
Bündnis gegen Abschiebung (BgA) Mannheim

 **********************************************

VERANSTALTUNGEN

Am Montag, den 18. Juni um 19:30 Uhr wird im "Stadtcafe" (Binger Straße 41, 55218 Ingelheim) ein Infoabend zum Knast stattfinden, der auch die Leute vor Ort aufrütteln will.

 Es informieren und diskutieren:
 • Friedrich Vetter, Seelsorger in der Abschiebehaft
 • Ein Sprecher des Arbeitskreis Asyl Rheinland-Pfalz.
 • Eine Sprecherin des Bündnis gegen das Abschiebe­gefängnis in Ingelheim

 ****

Etran Finatawa, die „Sterne der Tradition" gastieren im Rahmen ihrer
 Europatournee in Mainz. Es ist dem Mainzer Flüchtlingsrat gelungen, die
 internationale Band für einen Auftritt zu gewinnen. Außerdem gibt es
 Informationen zu den Themen Flucht und Abwehr von Flüchtlingen. Das
 Konzert findet am Dienstag, den 19. Juni, ab 20 Uhr in der Kirche der
 Evangelischen Studentengemeinde (ESG) Am Gonsenheimer Spieß 1 statt.
 Einlass ist ab 19 Uhr. Eintritt 8 € ermäßigt 5 €.

 ****

Infoveranstaltung zum Thema Abschiebehaft am 16. Juni 2007 in Hachenburg
 im Westerwald. Jugendzentrum Altstadt, ab 18.00 Uhr Vortrag, Diskussion
 und die Möglichkeit, Poster & Flyer abzugreifen.
 
 ****



Protest Kundgebung gegen die Abschiebung der Familie Gündüz Güngor

Montag, 7.Aug, 16.30

Mannheim

Paradeplatz


Mahnwache : Donnnerstag, 1. Juni, 2006, 16 - 20 Uhr

Mainz, Deutschhausplatz, vor dem Landtag Mainz

Treffpunkt wegen Mahnwache:

Es gibt einen Regionalzug, der um 14.44. Uhr in Mannheim Hbf losfährt und der um 15.47 Uhr in Mainz Hbf ankommt.

Daher ist Treffpunkt in Mannheim Hbf am Zeitungskiosk am Donnerstag, 1. Juni, 14.30 Uhr.
Für 23 Euro können bis zu fünf Persoen von Mannheim nach Mainz und retour fahren.

Demonstration : Samstag, 10. Juni, 14 Uhr

Ludwigshafen Ausländerbehörde, Marienstr.

Kundgebungen voraussichtlich Ratauscenter und Berliner Platz

Musik Jane Zahn

Abschiebung ist Mord


Mahnwache vor dem Innenministerium

Rheinland-Palz

Schillerplatz

Mainz

3. Mai 10 Uhr

Bleiberecht für Sedat Yildiz

Abschiebstop in die Türkei

Kurdische Minderheit in der Türkei verstärkter Verfolgung ausgesetzt!

Uneingeschränktes Bleiberecht für Sedat Yildiz!


Zur aktuellen Menschenrechtssituation in der Türkei


Seit Wochen dringen türkische Soldaten in großer Zahl - inzwischen sind es mindestens 290.000 - in das Grenzgebiet zum Irak ein. Die kurdischen Gebiete in der Türkei sind eine besetzte Region und die Menschen sind wachsender Kontrolle und zunehmenden Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt.

Stichwortartig seien erwähnt:

  • Der völkerrechtswidrige Giftgaseinsatz gegen die kurdische Guerilla, der 14 Menschen das Leben kostete.

  • Der gezielte Gebrauch von Schusswaffen durch das Militär gegen unbewaffnete Demonstrantinnen und Demonstranten bei den späteren Begräbnisfeierlichkeiten. Dabei sollen 18 Menschen getötet worden sein, darunter 3 Kinder. 200 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

  • Die zahlreichen Festnahmen, darunter mehrere von der kurdischen Bevölkerung gewählte Bürgermeister, Menschenrechtsaktivisten und Journalisten.

Die zunehmende Repression scheint auch mit der geographischen Lage, den Kriegsvorbereitungen gegen den Iran und dem Öl im Nordirak in den kurdischen Gebieten zusammenzuhängen. Es ist zu befürchten, dass die kurdische Bevölkerung in der Türkei und in den angrenzenden Ländern wieder einmal zum Spielball geopolitischer Interessen wird.

Hervorzuheben ist auch, dass in dieser Region immer noch Panzer und andere Waffen aus Deutschland (!) zum Einsatz gegen die dort lebenden Menschen kommen.


Angesichts der dramatischen und besonders für kurdische Menschen äußerst gefährlichen Situation fordern wir einen sofortigen Abschiebestopp in die Türkei!


Bleiberecht für Sedat Yildiz!


Sedat Yildiz ist ein junger Mann, der mit seiner Familie schon zweimal aus Türkei-Kurdistan nach Deutschland flüchtete, um hier Schutz vor Verfolgung zu suchen. Er lebt zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester in Ludwigshafen. Er ist einer von vielen, die eine ähnliche Verfolgungsgeschichte haben.

Seit Wochen läuft eine Kampagne „Offener Brief“ für ein Bleiberecht des von Abschiebung bedrohten jungen Kurden.


Das Bündnis gegen Abschiebungen Mannheim fordert ein uneingeschränktes und unbefristetes Bleiberecht aus humanitären Gründen für Sedat Yildiz!

Eine Abschiebung würde bedeuten, dass die vierköpfige Familie auseinander gerissen würde. Sedat selbst droht in der Türkei erneute und verschärfte Verfolgung. Außerdem müsste er dort zum Militär und wäre gezwungen auf seine kurdischen Landsleute zu schießen.

Eine Abschiebung von Sedat würde auch die Gefahr einer lebensgefährlichen akuten Re-Traumatisierung bei Vater und Tochter mit sich bringen, da beide aufgrund der Verfolgung in der Türkei schwer traumatisiert (seelisch verwundet) wurden. Vater und Tochter erhielten aufgrund eines Gutachtens des Zentrums für Folteropfer in Karlsruhe nach langen juristischen Auseinandersetzunge vom Bundesamt in Trier endlich im Oktober letzten Jahres ein Bleiberecht.


Am Mittwoch, 3. Mai tagt die Härtefallkommission in Mainz. Diese Kommission wird vielleicht an diesem Tag darüber entscheiden, ob Sedat als Härtefall anerkannt wird und ein Bleiberecht erhält.

Aus diesem Anlass wird das Bündnis gegen Abschiebungen Mannheim vor dem Innenministerium in Mainz, wo die Kommission tagt, eine Mahnwache für Sedat Yildiz und zur aktuellen Situation der Menschenrechte in der Türkei abhalten.


Beteiligt euch möglichst zahlreich an der Mahnwache: ab 10 Uhr, Mainz, Schillerplatz !


Fahrmöglichkeit: Treffpunkt, Mittwoch, 3. Mai, 8.00 Uhr Hauptbahnhof, Mannheim, am Zeitungskiosk. Zugabfahrt: 8.12 Uhr, Gl. 1 Ein Rheinland-Pfalz-Ticket kostet 23 Euro (5 Leute können mit 1 Ticket fahren!)


Bündnis gegen Abschiebungen MA V.i.S.d.P: K.Bleiberecht, Lange Rötter Str. 200 68161 MA


Informations und Diskussionsveranstaltung

Refugees Welcome
Bleiberechtskampagne für Sedat Yildiz

und
zur aktuellen Menschenrechtslage in der Türkei

Rechtsanwältin Brigitte Kiechle
berichtet von einer Informationsreise in die Türkei
Do 27. April 19.30

Gaststätte Hackerbräu-Stuben
Mundenheimer Str 182
Ecke Wittelsbacherstr.
4 Min Fußweg bis S-Bahnhaltestelle Lu-Mitte

Bündnis gegen Abschiebungen Mannheim
email bleiberechtskampagne@web.de


Einladung
 
auf dem Europäischen Sozialforum (ESF), zu dem sich vom 4.-7.5.06 ca. 15.000 Menschen in Athen versammelten und das zum ersten Mal Migration als einen Schwerpunkt behandelte, wurde ein Aufruf für einen transnationalen Aktionstag am 7.10.06 in Europa und Afrika beschlossen, anknüpfend an eine Erklärung des polyzentrischen Weltsozialforums im Januar in Bamako. Diese ruft zu einer internationalen Mobilisierung für das Recht aller Menschen, sich frei in dieser Welt zu bewegen auf, mit Hinblick auf das im Januar 2007 in Nairobi/Kenia stattfindende Weltsozialforum. Außerdem soll Bezug genommen werden auf die amerikanische MigrantInnenbewegung.


>> mehr dazu...

PE des AK Asyl RLP
Mahnwache: Bleiberecht jetzt!


ein unkommerzielles, selbstorganisiertes Festival vom 21. bis 23. Juli
  • 22. Juli 2006: Vortrag & Workshops zur "International Refugees Human Rights Tour". Teil des Politprogrammes des OpenAir. Siehe auch: JUZ Dorfen.


Gürsün Ince, Hatice Genc, Hülya Genc, Saime Genc und Gülüstan Öztürk

Bericht über die Gedenkfahrt zum 13-jährigen Jahrestag des Brandanschlages auf die Familie Genc nach Solingen


Ein Denkmal gegen Rassismus

Unter diesem Motto rief die Bochumer Initiative "Vergessen ist uns nicht erlaubt " am 29. Mai zu einer kostenlosen Gedenkfahrt nach Solingen auf.

13. Jahrestag "Solinger Brandanschlag"

 Info- und Diskussionsveranstaltung

Bleiberechtskampagne für Sedat Yildiz
und
die Menschenrechtslage in der Türkei-Kurdistan

Die Rechtsanwältin Brigitte Kiechle war im März in der Türkei und berichtet aktuell unter dem Motto:

"Volksaufstand  in  Türkei - Kurdistan"

Film - Bericht – Diskussion

 Donnerstag, den 27.04.2006  um  19.30 Uhr

in der Gaststätte "Hackerbräu-Stuben", Mundenheimer Straße 182 / Ecke Wittelsbachstraße
(nur 5 Min. vom Berliner Platz bzw. S-Bahnhof Mitte)

Die rheinland-pfälzische Härtefallkommission hat die Behandlung des "Abschiebefalls" Sedat Yildiz verschoben. Das Bleiberecht des 24-jährigen Kurden aus Ludwigshafen ist immer noch ungeklärt. Mit einer Offenen Brief-Kampagne des Bündnisses gegen Abschiebungen an die Ludwigshafener OB Eva Lohse, den Innenminister sowie den Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz setzen sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus humanitären Gründen für ein Bleiberecht von Sedat Yildiz ein.

Unter dem Eindruck der jüngsten Übergriffe gegen die kurdische Bevölkerung - vor rund drei  Wochen begann die türkische Armee am 24. März umfangreiche Militäroperationen im Südosten der Türkei - lädt das "Bündnis gegen Abschiebungen" zu einer Türkei-Info-Veranstaltung ein. An diesem Abend wird die Rechtsanwältin Brigitte Kiechle zu Gast sein. Sie hat sich erst kürzlich in den kurdischen Regionen der Türkei aufgehalten und berichtet authentisch über die zunehmende Unterdrückung der kurdischen Bevölkerung durch den türkischen Staat.  

Die Situation in den kurdischen Gebieten eskalierte, als die türkische Armee einen brutalen Giftgaseinsatz gegen kurdische Guerillakämpfer verübte. Dabei wurden 14 Menschen umgebracht. Bei den anschließenden Trauerfeierlichkeiten schoss die Armee auf unbewaffnete Demonstranten. Es wurden mehrere Menschen getötet, darunter drei Kinder und Hunderte wurden verletzt.

Dieser staatliche Terror und diese massiven Menschenrechtsverletzungen wurden vom türkischen Ministerpräsidenten Erdogan als "notwendige Intervention" zynisch gerechtfertigt. In diesem Zusammenhang verurteilte die linke EU-Fraktion GUE/NGL die türkische Regierung und forderte sie dazu auf, die demokratisch legitimierten Repräsentanten der Kurden als Verhandlungspartner zu akzeptieren. Im Falle weiterer Menschenrechtsverletzungen gegen die kurdische Minderheit wird das Aussetzen der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei gefordert.
Die türkische Regierung hat inzwischen mit über 20.000 Soldaten den Druck auf die kurdische Bevölkerung erhöht, die Informationen in den mitteleuropäischen Medien darüber fließen spärlich.

Für Sedat Yildiz und andere kurdische "Abschiebefälle" hat sich das Risiko, bei der Einreise in die Türkei umgehend von türkischen Sicherheitsleuten inhaftiert zu werden, weiter erhöht. Die Folgen können - wie die Untersuchungen von Amnesty International aufzeigen – allein im Bezug auf die körperliche Unversehrtheit sehr tragisch sein. Mit einem solchen Schicksal muss z.B. in Ludwigshafen ein anderer junger Kurde leben, der mit 18 Jahren gewaltsam von seinem Vater getrennt und in die Türkei abgeschoben wurde. Danach wurde er dort sechs Monate inhaftiert. Heute lebt er wieder in der Rhein-Neckar- Region - gezeichnet von Folterspuren und psychisch traumatisiert - jetzt als politischer Flüchtling anerkannt.

Veranstalter:
"Bündnis gegen Abschiebungen Mannheim" mit Unterstützung der
Linkspartei und WASG Ludwigshafen


Titel: Bleiberecht Sedat Y. Abschiebstop Mahnwache
AutorIn: karl bleiberecht
Datum: 2006.04.29 12:47
Beschreibung: kurdische minderheit in der türkei verstärkter verfolgung ausgesetzt! uneingeschränktes bleiberecht für sedat yildiz! zur aktuellen menschenrechtssituation in der türkei! angesichts der dramatischen gefährdungssituation für kurdische menschen fordern wir sofortigen abschiebestopp in die türkei! mahnwache am 3. mai in mainz, schillerplatz vor dem innenministerium, ab 10 uhr!!

Abschiebung von Sedat Yildiz verhindern

keine abschiebung von Sedat Yildiz

Ludwigshafen: Bleiberecht für SEDAT Yildiz

Titel: offener Brief Bleiberecht Sedat Yildiz
AutorIn: reg
Datum: 2006.02.28 04:32
Beschreibung: offener brief an die verantwortlichen der angedrohten abschiebung in den folterstaat türkei

Ludwigshafen: "Refugees welcome!"

Antirassistische Demonstration in Neustadt


Top
bleiberechtsbuendnis@web.de