Plenum Nov 2010 Flüchtlingsrat:
Soziale Rechte für Flüchtlinge – jetzt!
Fast 100 Menschen, darunter Flüchtlinge
aus Tuttlingen, Sinsheim, Herrenberg,
Stuttgart und Biberach, besuchten das
Herbstplenum des Flüchtlingsrats am 20.
November
Im Mittelpunkt standen die sozialen Lebensbedingungen von Flüchtlingen in
Baden-Württemberg:
Aufnahmebedingungen
und Unterbringung, Sozialleistungen,
Residenzpflicht und die Situation
besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge.
In ihrem Impulsreferat stelle Angelika
von Loeper Forderungen des Flüchtlingsrats
zur Landtagswahl 2011 vor. Dies wurden
in den anschließenden Arbeitsgruppen
im Detail diskutiert und wiederum
als Input für die Podiumsdiskussion am
Nachmittag mit Dieter Kleinmann (MdL
FDP aus Rottweil), Nikolaos Sakellariou
(MdL SPD aus Schw. Hall) und Muhterem
Aras (Fraktionsvorsitzende Grüne Stuttgart,
Landtagskandidatin) mit Politikern
diskutiert.
Die Veranstaltung war der Auftakt zu
einer Kampagne gegen die Ausgrenzung
von Flüchtlingen in Baden-Württemberg.
Von Herbst 2010 bis Sommer 2011 will
der Flüchtlingsrat mit Veranstaltungen
und Aktionen auf die Diskriminierung
von Flüchtlingen durch Unterbringung,
Asylbewerberleistungsgesetz und Residenzpflicht hinweisen.
Mit einem Aufruf und einem Forderungspapier an Parteien und Regierung sollen Verbesserungen eingefordert werden. Da Umfragen nach wie vor einen Regierungswechsel im nächsten Frühjahr voraussagen, stehen auch die Chancen für eine bessere Asyl- und Flüchtlingspolitik
im Ländle derzeit gut.
www.akasyl-bw.de
*
Flüchtlingsrat bawü bereitet einjährige "Lager-Kampagne" vor
die Forderungen:
Uneingeschränkte Arbeitserlaubnis für Asylsuchende
• Die Gewährleistung des Lebensunterhaltes ohne Sachleistung
sowie für uneingeschränkte medizinische Versorgung.
• Dezentrale Unterbringung in menschenwürdigen Wohnungen anstelle großer Sammelunterkünfte
• Rücksichtnahme auf kulturelle und religiöse Zugehörigkeit bei der Belegung von Wohnungen
• Das Recht auf Kindergarten- und Schulbesuch für
Flüchtlingskinder
• Qualifizierte Sozialarbeit mit einem zumutbaren Zahlenverhältnis von Sozialarbeitern zu Flüchtlingen
• Integrations- und Beschäftigungsangebote zur Vermeidung von Ghettobildung
• Bewegungsfreiheit für Flüchtlinge, so dass sie legal ihren Stadtoder Landkreis verlassen können.
Genfer Flüchtlingskonvention als Rechtsgrundlage des Asylverfahrens
• Aufhebung des Visumszwangs für die Fluchtländer
• Aufnahme von Flüchtlingen aus Krisengebieten
• Keine sofortigen Zurückweisungen an den Flughäfen, keine Flughafenverfahren
• Keine Zurückweisung von Flüchtlingen an den Außengrenzen der EU
• Eine an humanitären Standards orientierte Flüchtlingsaufnahme
• Qualifizierte Anhörungen und Entscheidungen durch geschultes Personal des Bundesamtes
• Aufklärung der Flüchtlinge über ihre Rechte, kompetente DolmetscherInnen
• Anerkennung von Folter als Asylgrund
• Abschaffung der Abschiebehaft
• Keine Abschiebung in Krisengebiete
• Bleiberecht für langjährig geduldete Flüchtlinge
Flüchtlingsrat Baden-Württemberg: Absolutes Bleiberecht für Roma aus dem Kosovo
Die Mitgliederversammlung des Flüchtlingsrates Baden-Württemberg hat sich auf ihrer Tagung am 11.07.09 gegen die Absicht des baden-württembergischen Innenministeriums ausgesprochen, zukünftig auch Roma zur Rückkehr ins Kosovo aufzufordern.
Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen haben nach dem im Mai abgeschlossenen Rückübernahmeabkommen der Bundesrepublik mit dem Kosovo in den letzten Wochen unisono erklärt, Abschiebungen von Roma seien nach wie vor unverantwortlich. Der EU- Menschenrechtskommissar Thomas Hammarberg hatte noch im Juni betont, wie gefährlich das Leben für Roma im Kosovo sei. Es würde noch Jahre dauern, bevor Minderheiten sicher vor Unterdrückung seien. Man müsse „vorsichtig damit sein, sie zurückzuschicken“.
Viele Roma konnten nicht von der Bleiberechtsregelung profitieren: Jahrelanges Nurgeduldetsein, dazu Arbeitsverbote und mangelnde Bildungschancen bereits im Herkunftsland, das alles stellt für viele ein schwer überbrückbares Hindernis dar für die Integration in den Arbeitsmarkt und eine Arbeit zu finden, die den Lebensunterhalt deckt. Viele sind aufgrund einer Krankheit oder aufgrund einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht in der Lage zu arbeiten.
Die meisten Roma leben seit vielen Jahren, oft sogar seit Jahrzehnten, unter uns, ihre Kinder sind hier geboren, und Deutschland ist ihre Heimat. Ihre Abschiebung würde eine massive Gefährdung des Kindeswohls und eine Beschädigung ihrer Persönlichkeit bedeuten.
Im Kosovo sind Roma nach wie vor massiver Unterdrückung ausgesetzt. Auch der EU-Menschenrechtskommissar betont, dass derzeit nicht absehbar ist, wann sich an dieser Situation etwas ändern wird. Rückkehrern droht der Aufenthalt in gesundheitsgefährdenden, bleibelasteten Lagern und menschenunwürdigen Behausungen. Hinzu kommt eine Arbeitslosigkeit von deutlich über 90 %, die ein Leben unter humanitären Mindeststandards zusätzlich erschwert. Daran können auch vorübergehende Überbrückungshilfen nichts ändern.
Deutschland hat aufgrund der Geschehnisse während des Nationalsozialismus eine besondere historische Verantwortung für diese Bevölkerungsgruppe. Anstatt die Rückführung der Roma in eine mehr als ungewisse Zukunft voranzutreiben, sollte das Land die Betroffenen bei ihrer Integration unterstützen und ihnen Aufenthaltserlaubnisse gewähren.
Die Mitgliederversammlung des Flüchtlingsrates Baden-Württemberg appelliert daher an die Landesregierung,
- keine weiteren Abschiebungen von Roma ins Kosovo durchzuführen
- sowie ein dauerhaftes Bleiberecht für Roma aus dem Kosovo zu gewähren.
AutorIn: Angelika von Loeper 1. Vorsitzende des Flüchtlingsrates Baden-Württemberg
Flüchtlingsrat NRW sorgt sich um Kosovo-Roma. Bleiberechtsregelung greift zu kurz
Pressemitteilung des Flüchtlingsrates NRW vom 12.03.2008:
Am gestrigen Dienstag (11.03.2008) hat die erste Sammelabschiebung vom Flughafen Düsseldorf in den nun unabhängigen Kosovo stattgefunden. Der Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen befürchtet, dass im Laufe der kommenden Monate erstmals auch Roma in großer Zahl in den Kosovo abgeschoben werden könnten, sobald die internationale Verwaltung im Kosovo ihre Kompetenzen an die neue kosovarische Regierung abgegeben hat. Die Flüchtlingsorganisation appelliert an den Landesinnenminister, bei der Anwendung der gesetzlichen Bleiberechtsregelung großzügiger vorzugehen.
Bundesweit leben in der BRD mehr als 30.000 Angehörige ethnischer Minderheiten aus dem Kosovo, ein großer Teil davon in Nordrhein-Westfalen. Die größte Gruppe sind Angehörige der Roma, die bislang nicht abgeschoben werden konnten, da die internationale Verwaltung im Kosovo, UNMIK, ihre Rücknahme aus Sicherheitsgründen und aufgrund einer desaströsen medizinischen und sozialen Versorgung bislang abgelehnt hat. Dies könnte sich ändern, sobald die UNMIK im Laufe der nächsten Monate das Feld räumen und ihre Kompetenzen der neuen kosovarischen Regierung übergeben wird, befürchtet der Flüchtlingsrat NRW: „Der Druck der deutschen Behörden, Roma-Flüchtlinge zurückzunehmen, wird stark zunehmen“, glaubt Dr. Brigitte Derendorf, Vorstandsmitglied des Flüchtlingsrates. Die deutsche Seite habe bereits durchgesetzt, dass seit Anfang dieses Jahres bei Abschiebungen nicht mehr geprüft werde, ob überhaupt ausreichende Wohnmöglichkeiten vorhanden seien, so Derendorf.
Viele der Angehörigen ethnischer Minderheiten leben bereits seit vielen Jahren in Nordrhein-Westfalen – häufig mit dem aufenthaltsrechtlich unsicheren Status der Duldung. Eine dauerhafte Perspektive in Deutschland verschafft in den meisten Fällen nur eine Aufenthaltserlaubnis nach der gesetzlichen Bleiberechtregelung, so Derendorf. „Und die wird in Nordrhein-Westfalen extrem unterschiedlich angewandt: Je nachdem, in welcher Kommune man gemeldet ist, kann man als Flüchtling Glück oder Pech haben.“ Der Flüchtlingsrat appelliert an das Landesinnenministerium, den Ausländerbehörden verbindliche Vorgaben zu machen, die Regelung in Zweifelsfällen zu Gunsten der Flüchtlinge auszulegen.
Zudem seien viele Flüchtlinge von der Bleiberechtsregelung ausgeschlossen. Derendorf: „Schon wenn man ein paar mal im Bus schwarz gefahren ist, kann man vom Bleiberecht ausgeschlossen sein, weil man dann als Straftäter gelte – und die ganze Familie gleich mit.“ Auch wenn man für mehrere Monate ins europäische Ausland ausgereist sei, da dort die Aussichten auf eine Flüchtlingsanerkennung vermeintlich besser gewesen seien, könne man häufig kein Bleiberecht mehr erhalten. Besonders dramatisch sei die Situation für alte und erwerbsunfähige Menschen, so Derendorf: „Diese müssen ihren Lebensunterhalt für ein Bleiberecht komplett selbst sicherstellen, obwohl sie ja gar nicht mehr arbeiten können. Allein die Krankenversicherung kostet in solchen Fällen schon über 1.000 Euro monatlich. Eine solche Vorschrift hat mit Humanität rein gar nichts zu tun.“
http://www.fluechtlingsrat-nrw.de/2745/index.html
10.12.2007
Presseerklärung: Der AK Asyl RLP fordert am Tag der Menschenrechte 2007 : Abschiebehaft Ingelheim abschaffen!
Den Ausstieg aus der Abschiebehaft in Ingelheim fordert der Arbeitskreis Asyl Rheinland-Pfalz am heutigen weltweiten Tag der Menschenrechte von der Landesregierung in Mainz.
Der Arbeitskreis Asyl hält die Abschiebehaft als Instrument zur Sicherung der Ausreise abgelehnter Flüchtlinge für äußerst problematisch: Die Freiheitsentziehung allein zur Durchsetzung der Abschiebung verstößt gegen die Menschenrechte und stellt zudem eine unzulässige Kriminalisierung dar.
Im Hochsicherheitsgefängnis in Ingelheim mit 150 Haftplätzen sitzen derzeit ca. 50 Menschen, die Hälfte davon aus Rheinland-Pfalz.
In vielen Fällen sind Flüchtlinge und Ausländer zu Unrecht in Haft. Das zeigen die Bemühungen von Rechtsanwälten und Beratern, die in Ingelheim im Auftrag von Diakonie und Caritas tätig sind: Mehr als ein Drittel der Häftlinge, die von den Anwälten vertreten werden, müssen wieder freigelassen werden. Die Gründe für die Inhaftierung halten einer Überprüfung nicht stand.
Der Arbeitkskreis Asyl Rheinland-Pfalz stellt fest: Abschiebehaft wird von rheinland-pfälzischen Behörden zu oft und zu leichtfertig angeordnet.
Die Schließung der „Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtige“ in Ingelheim, so der offizielle Name des Abschiebeknastes ist überfällig.
Ingelheim dicht machen, das wäre der erste Schritt zum Ausstieg aus der Abschiebehaft.
gez. S. Pick
Liebe Freundinnen und Freunde,
unsere Forderung "Kein Abschiebeknast in Ingelheim" ist so alt wie die Haftanstalt.
Wir werden auch weiter dafür eintreten, dass die "Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtige" geschlossen wird.
Die wirklich sehenswerte Ausstellung ""Innenansichten - Bilder aus der Abschiebehaft Ingelheim" wird ab 7. 11. 07 bis 1. 12. 07 in Bad Kreuznach gezeigt.
Sie steht im Zentrum der Bad Kreuznacher Friedenswochen unter dem Motto "Endstation Zaun": Abgeschottet durch Zäune und eine hohe Mauer warten im Ingelheimer Gefängnis Flüchtlinge auf ihre Abschiebung. Die Bilder und Texte der Ausstellung beschreiben eindrucksvoll die “Endstation" der Flüchtlinge in Deutschland und geben Einblick in die bundesdeutsche Politik der Abschottung.
Wir möchten Sie herzlich einladen zu der Eröffnung der Ausstellung am Mi, 7.11. 07, 18 Uhr in Bad Kreuznach, Dietrich-Bonhoeffer-Haus . Marie Weber, Sprecherin des AK Asyl KH und Mitglied von ai und Rechtsanwalt Oedekoven schildern ihre “Innenansichten" und Erfahrungen in der parteilichen Unterstützung der inhaftierten Flüchtlinge, von denen nicht wenige auch wieder frei kommen.
Einladen möchte ich Euch auch zur Veranstaltung mit Karl Kopp, Europa-Referent von Pro Asyl
Die, 13. 11. 07, 20 Uhr in Bad Kreuznach, Bonhoeffer - Haus, Kurhausstr. 6
"Hart an der Grenze"
Die Abschottung Europas und die Verletzung der FLüchtlings- und Menschenrechte
am Beispiel der Länder Gricenland, Slowakei, Ukraine und Ungarn"
Einladen möchten wir Sie zugleich zu einer besonderen Kulturveranstaltung:
In einer Konzertlesung am Samstag, 10. 11. um 19 Uhr im Bonhoeffer-Haus
thematisieren der Schriftsteller Reiner Engelmann und der Musiker Klaus Brantzen
“Aller Menschen Würde".
Vor 20 Jahren wurde der Arbeitskreis Asyl Bad Kreuznach gegründet. Seitdem bietet die Initiative wöchentlich Beratung an, begleitet Flüchtlinge im Asylverfahren, bei Behördengängen und bei der Integration.
Mit dieser Veranstaltung wollen wir in Erinnerung bringen, dass 20 Jahre AK Asyl auch 20 Jahre Eintreten für die Menschenrechte der Flüchtlinge bedeuten.
Weitere Infos entnehmt bitte dem angehängten Programm (pdf). Rückfragen gerne an mich.
Mit freundlichen Grüssen
Siggi Pick
AK Asyl RLP
Liebe Freundinnen und Freunde,
der Arbeitskreis Asyl Rheinland-Pfalz und der Initiativausschuß für
Migrationspolitik Rheinland-Pfalz protestieren gemeinsam gegen die Pläne der
Landesregierung, in Trier eine Gemeinschaftsunterkunft des Landes
einzurichten: Hier sollen Flüchtlinge nach den ersten drei Monaten weitere 6
Monate untergebracht werden.
Hintergrund ist die seit Monaten sehr geringe Belegung der EAE - aktuell 140
Personen - und die Suche nach Nutzungskonzepten.
Wir lehnen Sammelunterkünfte grundsätzlich ab.
Unser Schreiben an Innenminister Karl Peter Bruch findet Ihr im Anhang
Viele Grüsse
Siggi Pick
12.Sept 2007
Flüchtlingsräte
Zeitschrift der Flüchtlingsräte
Winter 2006
Inhalt
Integration
Weber/ Immenroth, Integration neu denken 4
Engelberts, Integrationskonzepte für
Asylsuchende und Geduldete? 7
Al-Wasiti, Integration muss im
Kopf stattfinden 9
Penteker, Integrationshindernisse und
ihre Folgen für unsere Gesellschaft 11
Bildung
Schröder, Umrisse einer Bildungspolitik
für Flüchtlinge 14
Sonnenburg, Schulpflicht 15
Meine Odyssee in Deutschland 17
Arbeit
Jöhnk, Kein Land in Sicht für Flüchtlinge 18
Loos, Integration und Arbeit 19
Hadeed, Gut ausgebildet und doch arbeitslos 21
Unterbringung
Link, Flüchtlinge wohnen nicht 23
Walbrecht, Das Lager muss weg 26
Behrensen, Auf dem Weg in ein
normales Leben? 28
Geduldetes Exil
Schöneberg, Ich habe das Gefühl,
die spielen mit uns 29
Bergen, Wer über Menschenrechtsverletzungen
spricht, ... 30
Nicht immer bedeutet gute Integration automatisch,
dass Flüchtlinge hier leben dürfen 31
Dietrich, Was ist eigentlich eine Duldung? 32
Familie D. aus dem Kosovo hatte
da mehr Glück... 32
Von Amts wegen desintegriert 33
Dreutler, Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg 34
Ping Pong der Behörden 36
Wir sind ein Teil der Gesellschaft 37
Platinum Playaz 39
Bleiberecht
Der IMK-Beschluss 40
Handreichung zum IMK-Beschluss 42
Dethloff, Kirchenasyl nach der IMK 43
Fluchtgründe & Rückkehrgefahr
Link, Wir hoffen, dass unsere Warnungen
endlich ernst genommen werden - Irak 45
Leukefeld, Schweigender Exodus 46
Gebauer, Alte und neue Fluchtursachen 47
Bleiberechtsregelung geht an den Anforderungen der Betroffenen vorbei
Stellungnahme des Flüchtlingsrats bawue
Publikationen
Rundbrief 3/2006
Schnellinfo Oktober Flüchtlingsrat nrw
SCHNELLINFO 7/2006, 30. Oktober 2006, Teil 1
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