Bündnis gegen Abschiebungen

Gleiche Rechte und Bleiberecht für Alle

12.Sept 2019: Wirtschaft und Umwelt
Kampf um die Umwelt in Kenia
Greta Thunbergs kleine Schwester


...Aber Greta Thunberg konnte ihr Vorbild nicht sein, die gab es da noch nicht medial, als sie anfing, Bäume zu pflanzen. Sie war begeistert von Prof. Wangari Maathai. Hier zulande nicht bekannt, aber in Afrika und besonders in Kenia. Prof. Wangari Maathai promovierte 1971 als erste Frau Ost- und Zentralafrikas. Inspiriert von Algeriens Programm „barrage vert“, 1974 in die Wege geleitet, gründete sie 1977 die „Green Belt“-Bewegung, das Land aufzuforsten und erhielt als erste Frau Schwarzafrikas 2004 den Friedensnobelpreis....


...Dazu sei aber notwendig, dass jedes Jahr eine halbe Million Bäume angepflanzt werden. Die staatliche Forstbehörde will die Hälfte übernehmen, die anderen 250.000 Bäume anzupflanzen, sei die Bevölkerung aufgefordert, so Forst-Chef Peter Kenya.

Und das wird zu schaffen sein, wenn es Ellyanne Manjiku und ihren Mitstreitern gelingt, die Bevölkerung über die Sensibilisierung hinaus zu mobilisieren, aktiv zu werden. Der nördliche Nachbar Äthiopien hat es vorgemacht: Über alle ethnischen Unterschiede hinweg seien an einem freien Tag 350 Millionen Bäume gepflanzt worden, verlautbarte stolz Premierminister Aby Ahmed, wie „Climate Change News“ vom 31. Juli 2019 berichteten.


»Mzungu in the mist«

... Bei manchen hätten sich die scheinbar ererbten kolonialen Denk- und Verhaltensweisen verstetigt. Wie viele junge Leute in den afrikanischen Nationalparks im Tourismus arbeiten, ist unbekannt. Sie kennen den alternativlosen Unterschied im Kapitalismus– entweder ausgebeutet zu werden oder eben nicht ausgebeutet zu werden und damit ohne verlässliches existenzsicherndes Einkommen zu sein....

Naturschutz und Vertreibung

Seit Begründung der Nationalparks Mitte des 19. Jahrhunderts geht die Etablierung dieser Schutzzonen mit der Vertreibung indigener Völker einher. Ausgehend von den USA, wo der erste Park vorrangig dazu diente, die Jagdleidenschaft betuchter »Naturfreunde« zu sichern, zeigt sich gegenwärtig vor allem in Afrika und Asien die Kehrseite des Naturschutzes auf brutale Weise. Nachdem Uganda Anfang der 1990er Jahre zum Schutz der Bergregenwälder an der Grenze zur Republik Kongo und zu Ruanda zwei Nationalparks ausgewiesen hatte, erfolgte parallel dazu die euphemistisch »Umsiedlung« genannte Vertreibung der Batwa aus ihrem Lebensraum, dem tropischen Regenwald



20.Juni 2019

Afrika: Wege aus der Hungersnot                       

Konventionelle Lebensmittel seien nur deshalb so billig, weil versteckte Kosten wie Umweltzerstörung, Verlust an Biodiversität und geringe Löhne nicht eingerechnet würden.



"Massenmörder an der Macht" - Helfershelfer der EU-Flüchtlingsabwehr -

Die Türsteher der EU


Sudan: Die Frauen fordern ihre Rechte ein

ARTE Reportage

https://www.arte.tv/de/videos/089499-000-A/sudan-die-frauen-fordern-ihre-rechte-ein/

Verfügbar vom 08/06/2019 bis 10/06/2022

Auch Frauen demonstrierten für den Sturz des Diktators Umar al-Baschir – und stehen heute mit vor dem Hauptquartier der Armee.


Nach der islamistisch-fundamentalistischen Regierung unter al-Baschir von 1993 bis 2019 fordern heute neben den Männern auch Mütter, Frauenrechtlerinnen, Lehrerinnen, Studentinnen und Musikerinnen eine künftige demokratische Regierung des Sudan. Sie waren schon im Frühjahr mitmarschiert, als es darum ging, den Diktator zu stürzen und sie lassen sich durch nichts davon abhalten, nun auch noch friedlich gegen den zurzeit regierenden Militärrat zu demonstrieren: Hunderte Menschen starben bereits bei diesen Demonstrationen, tausende wurden verhaftet, Polizei und Soldaten prügeln mit Schlagstöcken auf die Menschen ein.

Die Frauen fordern ihre Rechte ein: Bislang ist es ihnen verboten, sich in der Öffentlichkeit zu versammeln, sie müssen außerhalb des Hauses die strenge islamische Kleiderordnung einhalten  - wenn sie dagegen verstoßen, drohten ihnen Peitschenhiebe. Die Zukunft des Sudan, eines der ärmsten Länder Afrikas, ist ungewiss: Armee und Zivilisten scheinen sich zurzeit über einen politischen Übergang nicht einigen zu können und immer noch lauern die paramilitärischen Milizen, bekannt für ihre Grausamkeiten in der Darfur Region: Sie wollen gerne die Reste des alten Regimes bewahren.


  • Regie :Sara Creta et Mehdi Meddeb

  • Autor :Sara Creta et Mehdi Meddeb

  • Land: Frankreich 2019





Dadaab Kenya - SomalierInnen seit Generationen in Lagern wie Saharauis, Frente Polisario in West-Sahara, PalästinenserInnen in Jordanien ....


Abdikafi Mohamed betreibt ein einfaches Kino in dem von der Welt bereits vergessenen Flüchtlingslager Dadaab in Kenia. Die Bewohner können das Lager nicht verlassen, aber sie versuchen, wenigstens dem beschwerlichen Alltag zu entfliehen: Indem sie in Abdikafis Kino gehen und von anderen Ländern träumen, die sie nur von Filmbildern kennen. Abdikafi, der sich ein Leben als Schauspielstar erhofft, kam mit 5 Jahren ins Lager und ist seitdem dort geblieben. Das Leben der Menschen im Camp ist durch das Kino miteinander verbunden. Doch viele von ihnen wussten vorher nicht einmal, was ein Film überhaupt ist.

DW - Sendezeiten MI 29.05.2019 – 06:00 UTC


Cinema Dadaab - Movies in a refugee camp

Dadaab in Kenya is one of the oldest, largest and most dangerous refugee camps in the world. Many refugees are now leaving it to return to their home countries. For those who have to stay, the only escape from everyday life is cinema.

Quelle Mediathek DW


Europäische Union finanziert Sklavenarbeit in Eritrea

Wehrpflicht ist Vorwand für Sklaverei - Desaströse Menschenrechtslage - Kriegsdienstverweiger*innen seit fast 25 Jahren in Haft -  Europäische Union versagt Schutz und Asyl

 

Protestaktion und Kundgebung -

Hintergrundinformationen

Zum Projekt – 20 Mio. € zur Wiederherstellung von Straßen in Eritrea: https://ec.europa.eu/trustfundforafrica/sites/euetfa/files/t05-eutf-hoa-er-66_-_eritrea_road_rehabilitation.pdf

Zum Nationaldienst/Militärdienst: http://www.fluechtlingshilfe.ch/assets/herkunftslaender/afrika/eritrea/170630-eri-nationaldienst.pdf

Zur Kriegsdienstverweigerung: https://de.connection-ev.org/article:inhaftierte-kriegsdienstverweiger*innen-weltweit

Zum EU Emergency Trust Fund for Africa: https://ec.europa.eu/trustfundforafrica/content/homepage_en

Zur Menschenrechtslage in Eritrea
Human Rights Committee: Concluding observations on Eritrea in the absence of its initial report, 28. März 2019, https://tbinternet.ohchr.org/_layouts/treatybodyexternal/Download.aspx?symbolno=CCPR%2fC%2fERI%2fCO%2f1&Lang=en

Zahlen zur Sklaverei: The Global Slavery Index: 2018 / Findings / Regional Analysis, http://www.globalslaveryindex.org/2018/findings/regional-analysis/africa/

 

 

 

UNHCR: Inclusion of Refugees in the Global Cosmetics Value Chain

            28 Mar 2018          

Asili Natural Oils is a Rwandan company aiming to become East Africa’s leading exporter of cold pressed speciality vegetable seed oils. Asili, meaning “from the source” in Swahili, currently produces four such oils from the seeds of chia, passion flower, wild African calabash and moringa. The oils are then exported to wholesale clients in the global cosmetics and personal care industry, primarily in Europe and North America.

Moringa (the “miracle tree” owing to its hardiness, ability to thrive in poor soils, resistance to drought, and ability to inter-crop once it is established, thus allowing farmers to continue with their normal activities) is Asili’s most important product. Asili works with local co-operatives and farmer’s associations (who gather together about 1,500 farmers across Rwanda), but also manages two company-owned farms.

One of these is located at Mahama Sector in Kirehe District in the South East of the country and was purchased by Asili at approximately the same time that UNHCR and MIDIMAR initiated operations for the Mahama Refugee Camp. Mahama has now grown to approximately 60,000 refugees.

From the day Asili started work on its plantation it has employed refugees from the camp. Today Asili continues daily to employ between 75 and 200 people (depending on the time of year and needs of the farm) from the camp as labourers (working on the weeding, composting, pruning, watering, harvesting and so on). In addition, Asili has a number of full time employees from the camp on its staff.

“Having this [Asili] job has considerably changed my living standards. Differently to other refugees in the camp, I am able to change meals and buy clothes. I was single, but this job helped me marry, now I have a wife and a child; and thanks to the job, I afford clothes and meals for myself, my wife and my baby. I don’t look/feel like a refugee,” said Claver Nzoyihaya, a Burundian Refugee employed as full-time guard at Mahama plantation.


Konzerne (u.a.: Bayer/Monsanto/BASF)als Retter   oder wie man Flüchtlinge produziert


This is what it means to be a refugee in Kenya

For the last three decades, Kenya has welcomed and hosted refugees and asylum seekers from Somalia, Uganda, Ethiopia, Rwanda and South Sudan.
Five refugees living in Kenya talk about what pushed them out of their countries and put into perspective what being a refugee really means......

South Sudan, Syria and Afghanistan contribute 55 per cent of the world’s total refugee population.


Uganda’s refugee hospitality is exemplary



Kenya, election oct 17: govt forbidden demonstrations - more than 46 people killed by police


37 pages report human wright watch "kill these criminals"


Police killed 50 plus X  mainly youth protesters in the "informal settlements" - Armutsghettos: Korigocho,Dandora,Sowjeto,BabaDoga,Manthare,Kibera,Kawangware and Eastlands with many Somalian Refugees .....(entstanden auch durch die Zerstörung landwirtschaftlicher Existenzgrundlagen durch "Freihandel" und "EPAS" DürrekaKlimatastrofen wegen ... und Niederkonkurrieren kleiner Handwerks-,Metall-, Schreinerei-Betriebe, KleinhändlerInnen, Kaffee,Tee-,Milch- und HühnerBauerInnen ... durch Billigimporte)



Der Bericht „Dying to reach Europe: Eritreans in Search of Safety“ zum Download: www.aerzte-ohne-grenzen.at/publikationen


Kibera,Korogocho,Soweto,Dadaab  ...............

"...Im Flüchtlingslager leben mehr als 100.000 Kinder zwischen 5 und 13  Jahren.


Nur ein Teil hat die Möglichkeit im Camp zur Schule zu gehen...."

Talkrunde mit Khalid und Amman aus Eritrea, die beide im landkreis Rostock, genauer gesagt, in Güstrow leben. sie engagieren sich in selbstorganisierten Flüchtlingsprotesten für ihre Rechte. (zweisprachig: engl-dt)


4. November 2017 - erschienen in Rubrik [ Internationales » Kenia » Arbeitskämpfe » Streiks in Kenias Gesundheitswesen ab Dezember 2016 ]

Nach 5 Monaten Streik: Abkommen der Krankenschwesterngewerkschaft beendet Kenias größten Arbeitskampf

http://www.labournet.de/category/internationales/kenia/


Weitere Möglichkeiten der Information über soziale Kämpfe und aktuelle Analysen gegen Kolonialismus und Neokolonialismus: Pambazuka News


National Museums of Kenya - Official Site          www.museums.or.ke    

        Details of exhibitions at the Nairobi Museum and details of regional museums. Resources for researchers.     

http://www.museums.or.ke/


Am Eingang Gedenkstätte für die kenianischen Opfer, die in der britischen Armee gekämpft für die militärische Niederschlagung des deutschen Faschismus


Soziale Kämpfe auf dem Afrikanischen Kontinent - Der Maji-Maji-Aufstand gegen den Kolonialismus und seine Niederschlagung in Ostafrika