Gegen Abschiebungen, Rassismus, Faschismus und Krieg - Bleiberecht und gleiche Rechte für Alle

Afrika: Die angekündigte Corona-Katastrophe - … und was daraus geworden ist

Szenarien, die nicht eintraten - Regierungsmaßnahmen gegen die Pandemie - Das Klima spielt eine Rolle, erklärt jedoch auf keinen Fall alles -  Zugang zu internationaler Mobilität: Die Elite und das erhöhte Kontaminationsrisiko - "Wer kein robustes Immunsystem hat, überlebt sowieso nicht"? -Polemik über Impfstoff-Testpläne - Afrikanische Lösungsansätze?

   

Antikolonialismus in Afrika

Zu Europas Takt tanzen

Im Laufe des »Afrikanischen Jahres« 1960 feierten 17 Länder ihre Unabhängigkeit. An den ökonomischen Machtverhältnissen änderte sich wenig


EU-Abschottung - Abschiebungen trotz Corona

Verschärfte EU-Abschottung befeuert illegale Rückführung von Geflüchteten. Grenzregime nach Süden ausgelagert

...Schon seit Jahren schieben nordafrikanische Staaten Geflüchtete immer wieder unter Missachtung internationalen Rechts in weiter südlich gelegene Staaten im Sahara- und Sahelraum ab. ...Nachdem bereits Ende März rund 100 Menschen aus Ostlibyen nach Sudan abgeschoben worden waren, führten ostlibysche Behörden in der ersten Aprilhälfte mindestens 236 Geflüchtete nach Sudan, Mali, Somalia, Nigeria und Ghana zurück. Auch Algerien setzte seine kritisierte Abschiebepraxis zuletzt fort – jedoch offenbar in geringerem Umfang als zuvor. Am 19. März waren mindestens 667 Menschen aus 15 Ländern an der Grenze zum südlichen Nachbarland Niger mitten in der Wüste ausgesetzt worden, berichtete die speziell für diese Region zuständige Notrufhotline »Alarmphone Sahara« ...

Noch eine Epidemie, der die Regierungen in Afrika mit Ausgangssperren begegnen. Derweil Hunderttausende auf dem Kontinent die Selbsthilfe organisieren

... Wie in anderen Gegenden der Welt auch, sind die üblichen Maßnahmen, die von Regierungen nun gegen Corona getroffen werden, gelinde gesagt: Fragwürdig. Abstand halten ist in Slums und Armenvierteln mindestens genauso schwierig, wie sich oft die Hände waschen, wenn man keine Wasserversorgung hat. Und Masken tragen, wenn es keine gibt oder das Geld nicht da ist, sie selbst zu kaufen. Von Straßenhandel und Müllsammeln ganz zu schweigen: Wie die informell arbeitenden Menschen „wählen“ müssen zwischen Virus und Hunger ist rund um die Welt ein Thema, auch in Afrika. Viele haben eine Wahl getroffen: Sie helfen sich selbst in ihrer Community. Siehe dazu eine aktuelle Materialsammlung „Selbstorganisation rettet!“ vom 17. April 2020: ....... u.a.: Burkina Faso, Simbabwe, Angola, Südafrika, Cameroun, Malawi, West-Sahara, Marokko, Liberia,  Togo, Tunesien, Somalia, Burundi und Kenya

Die Restitution gestohlener Gegenstände aus der Kolonialzeit ist seit einigen Monaten ein wichtiges Thema für europäische Museen. Auch die Leipziger "Arbeitsgruppe Postkolonial" veranstaltet dazu aktuell eine Reihe .....